Tag 9 – Dienstag :: The state of your bed…

…is the state of your head.

Täglich sein Bett zu machen ist angeblich die Nummer 1 Erfolgsgewohnheit. Weil wir einfach hier morgens schon Ordnung geschaffen haben, etwas geschafft haben. Aber mich reizt daran viel mehr der Ordnungsfaktor.

Ich war ja früher eher aus der Kategorie: Kinderzimmer = Hubschrauberlandeplatz. Als wäre gerade eher ein Hubschrauber abgehoben und hätte mit seinen Propellern alles ordentlich einmal durch die Gegend gewedelt. Dennoch hat mich immer wieder der Aufräumwahn gepackt und ich habe mal so richtig alles schön aufgeräumt und sauber gemacht. Weil ich schon immer die Ordnung auch ein bisschen geliebt habe. Das ist mir geblieben. Auch heute noch atme ich ganz tief aus, wenn es hier ordentlich ist. So wie heute. Ich habe am Abend nach dem Kochen die Küche und das Wohnzimmer grundlegend geputzt. Das war dringend nötig nachdem ja hier letzte Woche Totalchaos war mit dem Coronasohn daheim und seitdem habe ich einfach kein Land mehr gesehen. Und je weniger ich dann anpacke, umso mehr versinke ich. Was dazu führt, dass ich schon die Krise kriege, wenn ich nur die Wohnung betrete. Weil einfach überall was rumliegt. Aber auch nachts muss ich im zickzack auf die Toilette gehen. Morgens betrete ich das Chaos. Und ich merke dann immer sehr, wie sehr sich das auf mein Wohlbefinden auswirkt.

Müttern wird ja oft gesagt: “Lass den Haushalt Haushalt sein.” Aber das gelingt mir nicht. Weil ich mich dann einfach nicht wohl fühle. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich da wohl fühlen. Viele sagen zwar, es stört sie nicht, so ein Chaos zu haben, aber ich bin mir da oft nicht sicher, ob sie sich in dem Moment auch wirklich wohl fühlen. Oder ob sie das einfach nur nicht stört, weil sie sich schon dran gewöhnt haben und gar nicht wirklich merken, ob sie sich wohl fühlen oder nicht. Weil sie eben einfach auf andere Dinge fokussiert sind.

Ich freue mich jetzt jedenfalls über dieses aufgeräumte Wohnzimmer in dem ich gerade sitze, über die Stille, die von der Wohnung ausgeht, die eine ganz andere Stille ist, als wenn es so chaotisch und durcheinander ist. Ich habe vorhin hier im Wohnzimmer meditiert und bin sofort in eine ganz andere Stille geraten als in den letzten Tagen. Also auf mich wirkt sich Ordnung sehr sehr positiv aus und wie so oft wünsche ich mir, dass das jetzt ein bisschen so anhält bzw. ich Oberwasser behalte, es also nicht zu schnell wieder verrümpelt hier alles. Leicht gesagt, wenn die Kinder eine Woche lang nicht da sind…..

Wie ist es bei Dir? Magst du Ordnung oder ist dir Unordnung egal?

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