Tag 22 – Montag :: Nur ein Traum

Es war einer dieser Träume, die einen überfallen und den ganzen Tag nicht mehr loslassen.

Woher die Figuren, die Menschen, die Personen in meinen Träumen kommen, die dann solche Gefühle auslösen können, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es das Gefühl ist, nach dem ich mich sehne. Und dann wird es schon egal, wer im Traum es ausgelöst hat. Es ist da und es ist schön. Ich möchte es festhalten und gleichzeitig weiß ich, dass es morgen schon wieder weg ist. Und das gehört wohl dazu. Loslassen. Gefühle kann man nicht festhalten. Schon jetzt am Abend ist es schwächer geworden. Ein neuer Traum wird mich heute Nacht unterhalten. Andere Personen werden auftauchen, ich werde andere Abenteuer erleben.

Und so ist auch irgendwie das Leben. Wir können nur jeden Tag nehmen, wie er sich uns zeigt. Können nur hingreifen und zupacken. Aber abends, da müssen wir loslassen. Uns. Das Leben. Uns hingeben. Hingabe. Was für ein schönes Gefühl.

Morgen wieder. Aber heute, da stopfe ich mir noch ein paar Futzel von diesem Gefühl aus meinem Traum in mein Herz und sage noch ein paar Mal laut “Hach!” Und morgen, da gebe ich mich dem Neuen hin. Was auch immer es sein wird.

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