Tag 40 :: Sommerlektürenglück

Es war nicht so leicht die Sommerlektüre für diesen Urlaub auszuwählen, weil sich so viele gute Bücher gerade daheim herumstapeln. Ich wählte das einzige Taschenbuch, weil es mir am leichtesten schien: "Der große Sommer" von Ewald Arenz. Und ich hoffte, dass es mich überzeugen und den Urlaub über unterhalten würde. Aber es überzeugte mich nicht nur. Es haute mich um. Noch im Nachtzug begann ich zu lesen und schon die erste Seite sog mich vollkommen ein, ich war sofort drin. In der Story, in der Atmosphäre, der Stimmung, die Ewald Arenz so unsagbar gut beschreiben kann. Ein Traum von einem Buch.…

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Tag 33 :: neue Podcast Doppelfolge Dankbarkeit

Ich habe endlich meine Podcastfolge zum Thema Dankbarkeit aufgenommen. Und ich habe gleich eine Doppelfolge draus gemacht. Ich habe mir schon immer schwer getan mit der Fleißübung Dinge aufzuzählen, für die ich dankbar bin. Es ist nicht so, als wäre ich nicht dankbar für die Dinge in meinem Leben. Aber in schweren Situationen und Momenten, in denen ich sonst nicht viel fühle, kann ich auch die Dankbarkeit nicht fühlen. Auch wenn ich weiß, wofür ich dankbar sein "sollte". Nur ohne dem Gefühl bringt jegliche Dankbarkeitspraxis nichts. Aber dank dem Podcast von Andrew Huberman habe ich eine tolle Übung kennengelernt, die in…

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Tag 31 :: Nur die Liebe

Man kann mich für sehr naiv halten. Für hoffnungslos optimistisch oder endlos blöd. Aber ich bin wirklich überzeugt davon, dass dieser Virus, der uns hier alle die letzten Jahre in Schach gehalten hat, eine Chance war. Er war unsere Chance endlich zu erkennen, dass wir dringend das Steuer rumreißen müssen. Dass wir wegkommen müssen vom ewigen Rennen und Rudern in einer Leistungsgesellschaft, die vor sich selbst davonläuft. Wir hatten die Chance endlich drei Gänge zurückzuschalten. Ich höre noch heute das ewige Seufzen, das durch die Welt ging, als plötzlich nach und nach alle Länder stillstanden. Als die Flüge auf den Flughäfen…

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Tag 30 – Donnerstag :: Ein Wunder

Hat Dir heute schon jemand gesagt, dass du ein Wunder bist? Dann hör auf darauf zu warten! Hör auf darauf zu warten, dass dir jemand bestätigt, wie großartig und einzigartig du bist. Hör auf zu glauben, dass du dich behaupten und beweisen musst. Nix musst du. Du bist ein Wunder. Genau so, wie du bist. Und da, wo du jetzt bist. Wir alle haben hier auf diesem Planeten eine Aufgabe. Und die lautet nicht: Den anderen zu beweisen, wie toll wir sind. Die lautet auch nicht reich zu werden und Macht zu haben über andere. Sie lautet nicht, den Wettbewerb in…

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Tag 27 – Montag :: Mein Schatten

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich immer wieder gefragt, warum mich manche Menschen so sehr triggern, mich wütend machen oder mich dazu bringen, dass ich mich innerlich über sie aufrege. Besonders eine Person hat das immer wieder geschafft, lustigerweise weiss sie davon überhaupt nichts. Gestern bin ich in der Meditation mal weiter in das Gefühl reingegangen und habe mich gefragt, was es ist, was mich so aufregt. Was genau tut diese Person (oder tut sie nicht), was mich so irre aufregt. Was steckt dahinter? Ich hab immer weiter nachgebohrt, bis ich es hatte. Und dann hab ich das…

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Tag 25 – Samstag :: auf Pilgerreise

Im Juni haben ich begonnen jeden Tag wieder Morgenseiten zu schreiben. Okay, manchmal habe ich sie nachmittags oder abends geschrieben. Aber ich habe drei Seiten Hirngefasel aufs Papier ergossen. Meine Gedanken aus meinem Kopf befreit. Und dann habe ich wieder aufgehört. So ist das immer. ich fange etwas (wieder) an. Mache es regelmässig. Und höre dann wieder auf. Weil irgendwas dazwischenkommt. Weil... Weil Baum. Heute Morgen habe ich wieder zu meinem Notizbuch gegriffen. Mit Kaffee am Balkon habe ich es mir gemütlich gemacht und mich mal wieder meinen Morgenseiten hingegeben. Aber es lief nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte.…

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Tag 25 – Freitag :: Allein

Heute war ich allein im Freibad. Bin allein meine Bahnen geschwommen und dann wieder nach Hause gefahren. Es war schön, es war genau das, was ich wollte. Aber es hat mich dazu gebracht über das Alleinsein nachzudenken. Eigentlich war ich immer schon allein. Natürlich nicht ganz ganz allein. Aber als Kind habe ich mir schwer getan damit Freunde zu finden. Habe immer viel allein gespielt. Im Garten meiner Oma zum Beispiel. Ich habe mich nicht getraut zu dem Mädchen am Ende der Straße zu gehen, weil ich Angst hatte, dass sie nicht mit mir spielen wollen würden. Dass sie denken würde,…

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Tag 24 – Donnerstag :: Vermehrt schönes

Heute fällt mir nix ein.Nicht mal ein Reim. Vielleicht ist die Hitze schuld daran, dass ich derzeit keine hochwertigen Eingebungen habe und auch erst abends auf die Tastatur starre, warte, dass Worte aus mir herausfallen. Aber ich lasse Euch das Bild da, das ich vorhin gemacht habe. Und dazu drei Dinge, die heute schön waren. Vielleicht wollt Ihr das ja auch überlegen, was für Euch heute schön war. Oder gestern. Oder im letzten Monat überhaupt. Ins Büro radeln. Ein leichter Fahrtwind, das Gefühl, sich ein bisschen zu bewegen. Stressfrei, ganz entspannt. Das war schön. Kuchen und Tee bei der Kollegin daheim.…

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Tag 23 – Mittwoch :: unique ability

Unlängst las ich zum zweiten Mal das Buch "The big leap" von Gay Hendricks. Es ist ein großartiges Buch, weshalb ich es auch zum zweiten Mal las. Jedenfalls beschreibt Gay Hendricks darin unter anderem, dass wir uns klar werden sollten darüber, was unsere unique ability ist. Das ist dieses eine große Ding in uns, was uns ausmacht, was an uns besonders ist und mit dem wir besondere Dinge tun. Das ist jetzt meine Beschreibung, aber ich habe mich lange mit dieser unique ability herumgeschlagen. Habe mir gedacht: Ich habe doch viele. Aber ja, wir haben vielleicht (bestimmt) viele Fähigkeiten, aber wir…

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Tag 23 – Dienstag :: einfach Ruhe. einfach normal.

Drei Blogartikel habe ich heute schon geschrieben. Alle habe ich wieder gelöscht. Ich habe sie nicht mal als Entwürfe gespeichert. Mein Kopf ist das reinste Kasperltheater. Er kommt so überhaupt nicht zur Ruhe. Ich liege schon seit über einer Stunde auf dem Balkon auf meinen neuen Balkonmöbeln und schaue dem Himmel beim schwarzwerden zu. Endlich weht hin und wieder ein sanftes Lüftchen zu mir herüber. Ich bin müde und sollte schlafen gehen. Ich bin unzufrieden mit dem Bild, das ich begonnen habe zu malen (und das richtig gut war, bis ich dachte ich hätte noch eine Idee und es damit total…

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